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	<title>Revierflaneur &#187; Snapshot</title>
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	<description>Kleine Schritte weg von der Mitte.</description>
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		<title>Rundgang (IV)</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 11:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Und dann der Wald! Dieser schöne Weg gehört noch nicht im engeren Sinn dazu. Keine fünf Minuten laufe ich auf meinen kranken Füßen und habe diesen Durchblick!
An Werktagen begegnet man vormittags kaum einer Menschenseele in den weitläufigen Waldstücken rings um Rellinghausen. Am Nachmittag machen dann vornehmlich die berufstätigen Hundebesitzer ihre Pflichtgänge, ein paar ältere Herrschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/08/waldweg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2300" title="waldweg" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/08/waldweg-400x268.jpg" alt="" width="400" height="268" /></a></p>
<p>Und dann der Wald! Dieser schöne Weg gehört noch nicht im engeren Sinn dazu. Keine fünf Minuten laufe ich auf meinen kranken Füßen und habe diesen Durchblick!</p>
<p>An Werktagen begegnet man vormittags kaum einer Menschenseele in den weitläufigen Waldstücken rings um Rellinghausen. Am Nachmittag machen dann vornehmlich die berufstätigen Hundebesitzer ihre Pflichtgänge, ein paar ältere Herrschaften staksen mit ihren Nordic-Walking-Stöcken einher. Die übrigen paarhunderttausend Bürger dieser Stadt hocken wohl vor ihren Bildfunkgeräten, shoppen in der Mall oder stehen noch im Stau. Was das kostet!</p>
<p>Der Wald kostet nichts. Eintritt frei. Das mag wohl einer der Hauptgründe sein, weshalb er nur von wenigen Spinnern wie mir geschätzt wird. Wofür kein Geld verlangt wird, das kann schließlich nicht viel taugen. Selbst die ständig wachsende Zahl der Arbeitslosen, die ja kaum Geld haben, treiben sich lieber in den Fußgängerzonen, an Trinkhallen oder auf Spielplätzen herum, als in der freien Natur für lau lustzuwandeln.</p>
<p>An den Wochenenden und besonders bei jenem Wetter, das nach landläufiger Meinung als ein schönes anzusehen ist, begegne ich häufiger Rentnerehepaaren in größeren Gruppen, angeregt plaudernd, meist nach Geschlechtern zu Kleingruppen sortiert. Leider nur sehr vereinzelt treffe ich sodann auf Eltern, die ihren Großstadtkindern wenigstens gelegentlich und nicht nur im Urlaub die Begegnung mit der freien Natur ermöglichen wollen.</p>
<p>Ansonsten aber bin ich herrlich allein, von der Hündin abgesehen, die sich aber im Wald noch unauffälliger gibt als auf gepflasterter Straße. Die Wonnen der Waldeinsamkeit erinnern mich dabei an das Vergnügen entlegener Lektüre. Beide Genüsse werden mir noch köstlicher, wenn ich sie ganz exklusiv für mich allein habe. Ich muss zugeben, dass man mir nach diesem Geständnis vorwerfen kann, ein elitärer Sonderling zu sein. Aber es gibt doch schließlich schlimmere Verirrungen, oder?<script type="text/javascript"></script></p>
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		<title>Rundgang (III)</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 18:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Kaum 200 Meter südwestlich von unserer neuen Wohnung und in der gleichen Straße befindet sich die Kirche der evangelischen Gemeinde Rellinghausen mit angegliedertem Kindergarten, Jugendräumen und Gemeindeamt. Auch eine Gemeinschaftsgrundschule, die Ardeyschule, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche.
Die moderne Kirche ist bekannt für ihre Orgel, auf der der bekannte Organist und Komponist Gerd Zacher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/08/kirche.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2296" title="kirche" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/08/kirche-334x300.jpg" alt="" width="334" height="300" /></a></p>
<p>Kaum 200 Meter südwestlich von unserer neuen Wohnung und in der gleichen Straße befindet sich die Kirche der evangelischen Gemeinde Rellinghausen mit angegliedertem Kindergarten, Jugendräumen und Gemeindeamt. Auch eine Gemeinschaftsgrundschule, die Ardeyschule, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche.</p>
<p>Die moderne Kirche ist bekannt für ihre Orgel, auf der der bekannte Organist und Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Zacher">Gerd Zacher</a> gern und häufig gespielt hat.</p>
<p>Bei offenem Fenster hören wir den Stundenschlag der Kirche, auch die Viertelstunden werden geschlagen und jetzt gerade, um sieben Uhr abends, ruft ein drei Minuten langes Geläut offenbar die Gläubigen zu einem Gottesdienst. Erstaunlicherweise ist mir dies bisher nicht als störend erschienen. Dies mag einerseits daran liegen, dass unsere Fenster in geschlossenem Zustand gut isolieren. Aber vielleicht bin ich auch in den letzten Jahren gegenüber solchen ungefragten Kundgebungen mir fremder Überzeugungen toleranter geworden.</p>
<p>Den Turm der Kirche sehe ich von Weitem, wenn ich mit der Straßenbahnlinie 105, aus der Innenstadt kommend, über die Rellinghauser Straße heimwärts fahre.</p>
<p>Betreten habe ich die namenlose Kirche bisher noch nicht.<script type="text/javascript"></script></p>
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		<title>Rundgang (II)</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/08/12/dienstag-11-august-2009-rundgang-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 16:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Etliche meiner Rundgänge mit kleinerem oder größerem Radius unternehme ich an der Seite unserer Mischlingshündin Lola, die in wenigen Tagen zehn Jahre alt wird.
Ein Motiv für unseren Umzug aus dem Moltkeviertel nach Rellinghausen war, dass wir dem Tier auf seine alten Tage gönnen wollten, regelmäßiger als in den letzten Jahren Waldluft zu schnuppern. Von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/08/zwei-baenke.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2291" title="zwei-baenke" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/08/zwei-baenke-400x271.jpg" alt="" width="400" height="271" /></a></p>
<p>Etliche meiner Rundgänge mit kleinerem oder größerem Radius unternehme ich an der Seite unserer Mischlingshündin Lola, die in wenigen Tagen zehn Jahre alt wird.</p>
<p>Ein Motiv für unseren Umzug aus dem Moltkeviertel nach Rellinghausen war, dass wir dem Tier auf seine alten Tage gönnen wollten, regelmäßiger als in den letzten Jahren Waldluft zu schnuppern. Von der letzten Wohnung aus war bequem nur ein kleiner Park erreichbar. Wollten wir autolosen Hundehalter Lola mehr bieten, mussten wir mit der S-Bahn in den Stadtwald fahren. Diesen Aufwand regelmäßig auf uns zu nehmen hatten wir uns fest vorgenommen, als wir Anfang 2005 in die Messelstraße zogen. Bald blieben aber unsere Vorsätze auf der Strecke. Verspätete Bahnen, der Zwang zu perfektem Timing, wollte man bei der Rückfahrt keine langen Wartezeiten auf verdrecktem Bahnsteig in Kauf nehmen und manch andere Hemmnisse führten dazu, dass wir die Tour mit Lola in den Stadtwald wenn überhaupt nur an den Wochenenden unternahmen.</p>
<p>Nun also liegt der Schellenberger Wald nahezu direkt vor unserer Haustür. Dieser ausgedehnte Forst war übrigens einer der Gründe, warum die Bürgermeisterei Rellinghausen im Jahr 1910 zur Stadt Essen eingemeindet wurde: „Für Rellinghausen bringt dies einige Vorteile, da die Gemeinde nicht in der Lage gewesen war, die dringend notwendige Kanalisation anzulegen und die Verkehrsprobleme zu lösen. Auch Essen hatte ein großes Interesse an der Vereinigung, weil der größte Teil des Stadtwaldes in Rellinghausen lag.&#8221; (Klaus Wisotzky: <em>Vom Kaiserbesuch zum Euro-Gipfel.</em> 100 Jahre Essener Geschichte im Überblick. Essen: Klartext Verlag, 1996, S. 52.)</p>
<p>Der gemeinsame Ausgang von Herr und Hund hat ja aber bekanntlich nicht nur die angenehme Wirkung, dass sich beide auf ihre alten Tage Bewegung verschaffen, frische Luft atmen und den Blick weiter schweifen lassen, als dies in der engen Kammer möglich ist; für das reinliche Tier ist er vielmehr Notwendigkeit aus unabweislicher Notdurft, die es nie und nimmer im Bau seiner Halter verrichten will. Was dies betrifft ist es gar nicht hoch genug zu schätzen, wenn sich in unmittelbarster Nähe der Wohnung ein kleines Dickicht befindet, wo die Hinterlassenschaften so separat abgelegt werden können, dass sie keinen menschlichen Schuh beschmutzen und keine menschliche Nase beleidigen.</p>
<p>Voilà! Hinter diesen Bänken, auf denen offenbar nie ein anderer Platz nimmt als der Verfasser dieses Weblogs, hat Lola den stillen Ort gefunden, an dem sie sich ganz entspannt erleichtern kann, ohne jemals jemandem lästig zu fallen.<script type="text/javascript"></script></p>
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		<title>Rundgang (I)</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/08/11/montag-10-august-2009-rundgang-i/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 20:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Nie wieder hat man eine bessere Chance, die Dinge deutlich zu sehen, wie bei der ersten Begegnung. Gewohnheit lässt den Blick verschwimmen und macht schließlich blind.
(Die verbreitete Auffassung, dass der erste Eindruck, speziell bei der Begegnung mit Menschen, auch der beste sei oder sich später zumindest oft als ein solcher erweise, teile ich hingegen nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/08/schlosser.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2287" title="schlosser" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/08/schlosser-383x300.jpg" alt="" width="383" height="300" /></a></p>
<p>Nie wieder hat man eine bessere Chance, die Dinge deutlich zu sehen, wie bei der ersten Begegnung. Gewohnheit lässt den Blick verschwimmen und macht schließlich blind.</p>
<p>(Die verbreitete Auffassung, dass der erste Eindruck, speziell bei der Begegnung mit Menschen, auch der beste sei oder sich später zumindest oft als ein solcher erweise, teile ich hingegen nicht. Im Rückblick auf meine zahlreichen Bekanntschaften erinnere ich mich an gleich viele Fälle, wo das Gegenteil galt und mein erster Eindruck durch ein besseres Kennenlernen vollständig überholt wurde.)</p>
<p>Deshalb habe ich beschlossen, meine neue Wohnumgebung in den kommenden Tagen und Wochen wenn nicht systematisch, aber doc h gründlich, mit der Kamera in der Hand, zu durchstreifen und dabei festzuhalten, was mir bemerkenswert, typisch, kurios oder befremdlich erscheint.</p>
<p>Kaum trete ich vor die Haustür, da trifft mich schon der Blick eines steinernen Schlossers vom Giebel des Hauses via-à-vis.</p>
<p>Ich bin nach gründlicher Selbstprüfung zu dem Ergebnis gelangt, dass es ein freundlicher Blick ist. Der friedliche Handwerker ist mir zugetan und ich denke, dass der Schlüssel, an dem er gerade feilt, für mich bestimmt ist. Ich denke noch weiter und male mir aus, dass der Schlüssel zu jener Tür passt, hinter der sich verbirgt, wonach ich schon so lange suche. Es hat aber wenig Sinn, beim Anblick des reglosen Schlossers ungeduldig zu werden. Gut Ding will Weile haben! Und übrigens habe ich ja auch besagte Tür noch nicht gefunden.</p>
<p>(<em>Wird fortgesetzt.</em>)<script type="text/javascript"></script></p>
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		<title>Wohnsinn (XI)</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Würfelwürfe]]></category>

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		<description><![CDATA[
 [Wahnsitz ab August 2009.]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/04/oberstr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2164" title="oberstr" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/04/oberstr-400x239.jpg" alt="" width="400" height="239" /></a></p>
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		<title>Wohnsinn (X)</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/04/30/donnerstag-30-april-2009-wohnsinn-10/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Snapshot]]></category>
		<category><![CDATA[Würfelwürfe]]></category>

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		<description><![CDATA[
[Wahnsitz von Januar 2005 bis Juli 2009.]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/04/messelstr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2160" title="messelstr" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/04/messelstr-400x129.jpg" alt="" width="400" height="129" /></a></p>
<p>[Wahnsitz von Januar 2005 bis Juli 2009.]</p>
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		<title>Stumpf</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/04/13/samstag-11-april-2009-stumpf/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 17:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Würfelwürfe]]></category>

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		<description><![CDATA[
[Ohne Worte.]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/04/stumpf.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2061" title="stumpf" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/04/stumpf-343x300.jpg" alt="" width="343" height="300" /></a></p>
<p>[Ohne Worte.]</p>
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		<title>Duftnote</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 13:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Würfelwürfe]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine Zeit ohne Wörter heißt ein frühes Buch des Kölner Schriftstellers Jürgen Becker (*1932), eins der ersten Bücher überhaupt, die ich mir als fünfzehnjähriger Schüler von meinem Taschengeld gekauft habe. Wer will das wissen? Ich wüsste gern, wie ich damals dazu gekommen bin, mir von meinen paar Groschen ausgerechnet dieses Bilderbuch zu kaufen. (Frankfurt am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/04/duftnote.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2004" title="duftnote" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/04/duftnote-134x300.jpg" alt="" width="134" height="300" /></a></p>
<p><em>Eine Zeit ohne Wörter</em> heißt ein frühes Buch des Kölner Schriftstellers Jürgen Becker (*1932), eins der ersten Bücher überhaupt, die ich mir als fünfzehnjähriger Schüler von meinem Taschengeld gekauft habe. Wer will das wissen? Ich wüsste gern, wie ich damals dazu gekommen bin, mir von meinen paar Groschen ausgerechnet dieses Bilderbuch zu kaufen. (Frankfurt am Main: Suhrkamp Taschenbuch Verlag, 1971.)</p>
<p>Auf ungefähr 200 unpaginierten Seiten enthält Beckers Buch Schwarzweißfotos des Autors von Straßen und Häusern, Wiesen und Wäldern, Schienen und Mauern, Spiegelungen und Schatten. Menschen kommen vor, aber sozusagen nur am Rande. Ganz auf Wörter verzichtet das Buch nicht, auf einigen verstreuten durchnummerierten fotolosen Seiten erscheinen wenige Wörter, die wie Ankündigungen oder Titel der nachfolgenden Bilder gelesen werden können und vielleicht wollen: „Der letzte Satz in den Umgebungen.&#8221; „Dreißig Minuten in der alten Umgebung.&#8221; „Die näherkommende Katastrophe des Autobahnzubringerbaus&#8221; usw. bis „Gegenstand in der Dellbrücker Landschaft. <em>Für meinen Vater und seine Familien.</em>&#8221;</p>
<p>Beckers Fotos sind nicht brillant, nicht professionell, keine Kunst. Vielleicht könnte man sie dokumentarisch nennen. Beim oberflächlichen Durchblättern baut sich vorübergehend diese oder jene Erwartung auf, wie das Ganze zu verstehen sein könnte, die aber an anderer Stelle und durch andere Fotos bald schon wieder enttäuscht wird. Das macht das Bilderbuch, ganz wie man es nimmt, zu einem frustrierenden oder gerade interessanten Coffee Table Book.</p>
<p>Die Tristesse, die von der überwiegenden Mehrzahl der Aufnahmen ausgeht, erschien mir seinerzeit, wenn ich mich recht entsinne, wie beißender Spott; eine Anklage gegen unsere bundesrepublikanische, eben beginnende Siebzigerjahrewelt, die ihre Zukunft schon damals hinter sich zu haben schien. Erst jetzt, in der vielbeschworenen „Krise&#8221;, wird diese vorzeitige Überlebtheit offenkundig, die feine Nasen frühzeitig erschnupperten. Insofern könnte man Beckers stilles Buch prophetisch nennen, wenn es denn eine Botschaft hätte.</p>
<p>Ich frage mich, ob man heute noch oder wieder solch ein Fotobuch machen könnte. Ob ich es könnte. Mit meinen <a href="http://www.revierflaneur.de/kategorie/wurfelwurfe/snapshot/">Snapshots</a> hatte ich ganz <a href="http://www.revierflaneur.de/2008/06/17/dienstag-17-juni-2008-snapshot-i/">ursprünglich</a> vielleicht so etwas vor. Ich bin vermutlich davon abgekommen, weil es mich zu sehr deprimierte, als meine Stimmung ohnehin nicht die beste war. Jetzt, da ich gelegentlich wieder lächle, kann ich in sparsamer Dosierung ein Trauerbild dieser Art einstellen. Wer&#8217;s nicht mag und nicht erträgt, möge die Augen niederschlagen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wohnsinn (IX)</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/02/11/mittwoch-11-februar-2009-wohnsinn-9/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 08:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Snapshot]]></category>
		<category><![CDATA[Würfelwürfe]]></category>

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		<description><![CDATA[
[Wahnsitz von September 1991 bis Dezember 2004.]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/02/frankenstr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1770" title="frankenstr" src="http://www.revierflaneur.de/wp-content/uploads/2009/02/frankenstr-400x221.jpg" alt="" width="400" height="221" /></a></p>
<p>[Wahnsitz von September 1991 bis Dezember 2004.]</p>
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		<item>
		<title>Wohnsinn (VIII)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 09:56:57 +0000</pubDate>
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[Wahnsitz von April 1988 bis September 1991.]
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<p>[Wahnsitz von April 1988 bis September 1991.]</p>
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