Rätsel

Neulich wurde mir aus Pädagogenkreisen folgendes Rätsel zugetragen, dem offenbar eine wahre Begebenheit zu Grunde liegt.

Ein Schüler der achten Klasse hat zum wiederholten Male beim Aufsatz vollkommen versagt. Der Deutschlehrer bittet ihn, seiner Mutter zu bestellen, dass sie doch einmal in seine Sprechstunde kommen möge, damit man gemeinsam auf Abhilfe sinnen könne.

Die Mutter erscheint nicht. – Nach einer Weile spricht der Lehrer den Schüler wieder an, ob er vergessen habe, seiner Mutter die Einladung auszurichten.

Keineswegs, so beteuert der Schüler. Die Mutter habe ihm, jetzt falle es ihm wieder ein, sogar eine Entschuldigung mit auf den Weg gegeben. Und er kramt aus seiner Schultasche den oben abgebildeten Zettel hervor.

Frage: Wodurch war die Mutter verhindert, in die Schule zu kommen?

6 Responses to “Rätsel”

  1. Günter Landsberger Says:

    Assoziation:
    Ich habe nicht kleinbeizugeben. Ich gebe nicht klein bei.

  2. Revierflaneur Says:

    Assoziationen sind erlaubt, überzeugende Lösungen sehen aber anders aus. Ich warte mal, was Lehrerin Matta Schimanski so einfällt – und dann folgt hier im Kommentar meine Lösung.

  3. Matta Schimanski Says:

    Da ich die Lösung kenne (die Geschichte kursierte auch in unserem Lehrerzimmer) (und ich bin übrigens von allein drauf gekommen!) (jawohl!), werde ich mich hier zurückhalten.

    Nur dies sei gesagt: Blözen!

  4. socursu Says:

    Rätsel sind cool- hier half lautes vor mich hin brabbeln in verschiedenen Intonationen (und Mattas “Blödsinn”?): nehme an, die Aufsicht für Kind no. 2 fehlte?

  5. Revierflaneur Says:

    Der Lorbeerkranz gebührt eindeutig socursu. Herzlichen Glückwunsch! (Und Matta kann hier viel erzählen!)

  6. Matta Schimanski Says:

    Vor allem Blözen, ne!

    Tja, auch für obige meine Situation fand einst einer unserer Schüler die richtige Bezeichnung: Die Lämmer!

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