Und nun lassen wir uns mal von einem, wie es immer wieder heißt, „durchaus gebildeten Mann” oder mindestens doch „scheinbar gebildeten Mann” erklären, was in Auschwitz und den anderen Konzentrationslagern der Nazis eigentlich passiert ist, was dort jedenfalls nicht passiert ist, welche Beweise für diese Annahmen sprechen und warum nur ganz wenige, vorurteilsfreie und mutige Menschen zu dieser erstaunlichen Wahrheit durchdringen können. Richard Williamson hat also am 1. November 2008 den schwedischen TV-Reportern Ali Fegan und Lars-Göran Svensson auf die Frage “So there [in Auschwitz] was no gas chambers?” wörtlich vor laufender Kamera Folgendes erklärt, wobei er dabei stellenweise etwas undeutlich spricht – vielleicht eine Folge seiner nur notdürftig unterdrückten Erregung – und somit nicht jedes Wort zweifelsfrei zu verstehen ist:
“I believe there were no gas chambers, yes. I think the … as far as I have studied the evidence – I’m not going by emotion, I’m going by … – as far as I have understood the evidence, I think for instance people who are against what is very widely believed today about – quote unquote – ‘the Holocaust’ – I think that people … those people conclude, the ‘revisionists’ as they’re called, I think the most serious conclude that between two and three hundred thousand Jews perished in Nazi concentration camps, but not one of them by gassing in a gas chamber. – The … you may have heard of the Leuchter report? Now, Fred Leuchter was an expert in gas chambers. He designed gas chambers for three states, three of the fifty United States, for the execution of criminals. So he knew what’s involved. And he studied what the supposed gas chambers in Germany … at some point in the 1980ies … what remains of the supposed gas chambers, the crematoria at Birkenau-Auschwitz for instance. And his conclusion, his expert conclusion was it’s impossible that these could ever have served for the gassing of large numbers of people. Because cyanide gas is very dangerous. If you … let’s suppose if you gas … 300 people that you’ve crowded into one chamber, and you gas them … they will wear some clothes, [...] there were any clothes. It’s very dangerous to go in and pull out the corpses, because one whiff of gas that’s trapped in the clothing and escapes from the clothing will kill the person. It’s extremely dangerous. – In order to … once you’ve gassed people, you’ve got to get rid of the or evacuate the gas to be able to get into the chamber again to use it. To evacuate the gas you need a high chimney. If it’s a low chimney, the gas goes onto the pavement and kills anybody walking by. You need a high chimney, right? I forget how high it is, it must be. If you … if there was a high chimney, then the shadow at any … most times of day the shadow would have fallen on the ground and the allied aero photographers who flew over the camps would have picked up the shadow of this chimney. But there were never any of such shadows. There was no such chimney. – Which gets me going in Fred Leuchter’s testimony: there can’t have been gas chambers. He looks at the doors and he says the door has to be absolutely airtight. Otherwise again, the gas escapes and kills the people outside. The doors of the gas chamber that are shown to the tourists at Auschwitz are absolutely not airtight, absolutely not. So you know …”
Und damit auch meine des Englischen nicht mächtigen Leser dieses ebenso aufschluss- wie folgenreiche Statement des Bischofs Wort für Wort nachlesen können, liefere ich hier noch eine deutsche Übersetzung: „Ich glaube, es gab keine Gaskammern, ja. Ich denke, die … Soweit ich die historischen Fakten studiert habe – ich richte mich nicht nach Gefühlen, ich richte mich nach … – soweit ich die Fakten verstanden habe, denke ich zum Beispiel, dass die Leute, die sich gegen das wenden, was heutzutage weitverbreitet über den – in Anführungsstrichen – ,Holocaust‘ geglaubt wird – ich denke, dass die Leute … diese Leute kommen zu dem Ergebnis (die Revisionisten, wie sie genannt werden), die seriösesten kommen zu dem Ergebnis, dass zwischen 200.000 und 300.000 Juden in den Nazi-Konzentrationslagern umkamen, aber keiner von ihnen durch Vergasen in einer Gaskammer. – Der … Sie haben vielleicht vom Leuchter-Report gehört? Nun, Fred Leuchter war ein Experte für Gaskammern. Er konstruierte drei Gaskammern zur Hinrichtung von Verbrechern für drei Staaten, drei von den 50 US-Bundesstaaten. Er wusste also, was es damit auf sich hat. Und er untersuchte, was die angeblichen Gaskammern in Deutschland … irgendwann in den 1980ern … was von den angeblichen Gaskammern übrig ist, das Krematorium in Auschwitz-Birkenau zum Beispiel. Und seine Schlussfolgerung, seine fachmännische Schlussfolgerung war, dass es unmöglich ist, dass diese [Anlagen] jemals zur Vergasung einer großen Anzahl von Menschen hätten dienen können. Denn Cyanid-Gas ist sehr gefährlich. Wenn man … angenommen, man vergast … 300 Menschen, eingepfercht in einem Raum, und man vergast sie … Sie tragen ja Kleidung … es wird wohl Kleidung geben [...], dann ist es sehr gefährlich. Es ist sehr gefährlich, hineinzugehen und die Leichen herauszuziehen, weil ein Hauch von Gas, der in der Kleidung sitzt und aus der Kleidung entweicht, die Person umbringen wird. Es ist extrem gefährlich. – Um … wenn man die Leute schließlich vergast hat, muss man das Gas loswerden oder ableiten, um in der Lage zu sein, die Kammer wieder zu betreten, um sie zu benutzen. Um das Gas abzuleiten, braucht man einen hohen Kamin. Wenn es ein niedriger Kamin ist, fällt das Gas auf den Gehweg und tötet jeden, der vorübergeht. Man braucht einen hohen Kamin, stimmt’s? Ich habe vergessen, wie hoch er ist. Wenn man … Hätte es einen hohen Kamin gegeben, wäre der Schatten zu jeder … wäre die meiste Zeit des Tages der Schatten auf den Boden gefallen, und die alliierten Luftaufklärungs-Photographen, die über die Lager flogen, hätten den Schatten dieses Kamins bemerkt. Aber es gab niemals irgendsolche Schatten. Es gab keinen solchen Kamin. – Das bringt mich dazu, Fred Leuchters Beweis zu folgen: Es kann keine Gaskammern gegeben haben. Er sieht sich die Türen an und er sagt, die Tür muss vollkommen luftundurchlässig sein. Ansonsten wird ebenfalls das Gas nach außen dringen und die Menschen dort töten. Die Türen der Gaskammer, die den Touristen in Auschwitz gezeigt werden, sind absolut nicht luftundurchlässig. Absolut nicht. Also, wissen Sie …” [Diese Übersetzung entstand mit Unterstützung durch meine Lektorin Mico. Wieder einmal ein herzliches Dankeschön! Was wäre dieses Weblog ohne Deine Hilfe?]
Bevor ich die wenigen Beweismittel, die Richard Williamson für seine These ins Feld führt, eines nach dem anderen auf seine Stichhaltigkeit überprüfe, möchte ich zunächst das Augenmerk des geneigten Lesers auf den bemerkenswerten Umstand richten, dass unser mit fachmännischem Aplomb argumentierender Kirchenmann sich auf nur ein einziges Dokument stützt, nämlich auf Fred A. Leuchter: The Leuchter Report: The End of a Myth. Foreword by Dr. Robert Faurisson (Alabama: David Clark, o. J.). Ganz unabhängig von der Frage, wie zuverlässig diese Quelle ist, muss es doch jedenfalls verwundern, dass Williamson sie allein für hinreichend hält, der erdrückenden Beweislast ganzer Bibliotheken zum Holocaust Paroli zu bieten.
Ein solcher Ketzer gegen alle Vernunft muss entweder verückt sein – oder ein Genie, das die Meinungsknechtschaft der leichtgläubigen Masse überwindet. Prompt wurde Williamson bereits mit Galileo Galilei verglichen, der gegen den uralten Irrglauben antrat und bewies, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel sei und die Sonne sich nicht um die Erde, sondern diese sich um die Sonne drehe. Wir werden sehen, ob Richard Williamson ein genialer Geist ist, der uns durch seine todesmutige Intervention zwingt, die Geschichte des 20. Jahrhunderts neu zu schreiben; oder ob er zuletzt doch eher als ein naiver Fanatiker dastehen wird, der sich von seinen Ressentiments lenken ließ und sich in der Würde seines bischöflichen Amtes zu historischen Ereignissen äußerte, über die er weniger Kenntnisse besaß als ein Hauptschüler mit einer Vier minus in Geschichte und einer Eins plus in Religion.
[Wird fortgesetzt.]

“[ ... Was wäre dieses Weblog ohne Deine Hilfe?]” – Ein Weblog.
[...] den japanischen Zierkirschen herab. Heute vor genau zwei Monaten war das Pflaster vorm Haus noch mit richtigem Schnee [...]