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	<title>Kommentare zu: Was nun?</title>
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	<description>Kleine Schritte weg von der Mitte</description>
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		<title>Von: Revierflaneur</title>
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		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 22:46:12 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant ist auch die Frage: Wie müssen die vier Figuren (weißer König, Läufer und Springer sowie schwarzer König) stehen, damit Weiß die größtmögliche Zugzahl benötigt, um Schwarz auf dem kürzesten Weg mattzusetzen? Und wieviele Züge benötigt Weiß in diesem Fall? (Dass es in jedem denkbaren Fall bei richtiger Spielweise weniger als 50 Züge sind, hat Roussel als erster schlüssig bewiesen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant ist auch die Frage: Wie müssen die vier Figuren (weißer König, Läufer und Springer sowie schwarzer König) stehen, damit Weiß die größtmögliche Zugzahl benötigt, um Schwarz auf dem kürzesten Weg mattzusetzen? Und wieviele Züge benötigt Weiß in diesem Fall? (Dass es in jedem denkbaren Fall bei richtiger Spielweise weniger als 50 Züge sind, hat Roussel als erster schlüssig bewiesen.)</p>
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		<title>Von: Günter Landsberger</title>
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		<dc:creator>Günter Landsberger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 18:27:27 +0000</pubDate>
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		<description>Dass das Letztere möglich ist, halte ich vor aller Lektüre für wahrscheinlich. Einige wenige Probezüge meinerseits in einer ansatzweisen Partie gegen mich selber haben mir das zwingend nahegelegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das Letztere möglich ist, halte ich vor aller Lektüre für wahrscheinlich. Einige wenige Probezüge meinerseits in einer ansatzweisen Partie gegen mich selber haben mir das zwingend nahegelegt.</p>
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		<title>Von: Revierflaneur</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/01/19/montag-19-januar-2009-was-nun/comment-page-1/#comment-1115</link>
		<dc:creator>Revierflaneur</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 17:08:23 +0000</pubDate>
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		<description>Dass ein Matt mit König und Läufer (bzw. Springer) gegen den einsamen König nicht möglich ist, oder jedenfalls nur gegen einen stark alkoholisierten Gegenspieler, ist klar.

Ebenso klar ist aber, dass ein Matt innerhalb der vorgeschriebenen 50 Züge mit König, Läufer und Springer gegen einen einzelnen König &lt;em&gt;immer&lt;/em&gt; gelingen muss, ganz gleich aus welcher Ausgangsposition, wenn man das geniale Rezept &lt;em&gt;Le Mat du Fou et du Cavalier&lt;/em&gt; von Raymond Roussel befolgt, nachzulesen in seinem Buch &lt;em&gt;Comment j&#039;ai écrit certains de mes Livres&lt;/em&gt; (Montreuil: Jean-Jacques Pauvert Editeurs, 1963, S. 133-148). Die - neben Emanuel Lasker - vermutlich &quot;gebildetsten&quot; Schachspieler aller Zeiten, Marcel Duchamp und Raymond Roussel, sind sich im &lt;em&gt;Café de la Régence&lt;/em&gt; begegnet. Und wenn ich mich recht erinnere, hat Samuel Beckett diesem Treffen mit seiner absurden Schachpartie in dem Roman &lt;em&gt;Murphy&lt;/em&gt; seine Reverenz erwiesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ein Matt mit König und Läufer (bzw. Springer) gegen den einsamen König nicht möglich ist, oder jedenfalls nur gegen einen stark alkoholisierten Gegenspieler, ist klar.</p>
<p>Ebenso klar ist aber, dass ein Matt innerhalb der vorgeschriebenen 50 Züge mit König, Läufer und Springer gegen einen einzelnen König <em>immer</em> gelingen muss, ganz gleich aus welcher Ausgangsposition, wenn man das geniale Rezept <em>Le Mat du Fou et du Cavalier</em> von Raymond Roussel befolgt, nachzulesen in seinem Buch <em>Comment j&#8217;ai écrit certains de mes Livres</em> (Montreuil: Jean-Jacques Pauvert Editeurs, 1963, S. 133-148). Die &#8211; neben Emanuel Lasker &#8211; vermutlich &#8220;gebildetsten&#8221; Schachspieler aller Zeiten, Marcel Duchamp und Raymond Roussel, sind sich im <em>Café de la Régence</em> begegnet. Und wenn ich mich recht erinnere, hat Samuel Beckett diesem Treffen mit seiner absurden Schachpartie in dem Roman <em>Murphy</em> seine Reverenz erwiesen.</p>
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		<title>Von: Günter Landsberger</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/01/19/montag-19-januar-2009-was-nun/comment-page-1/#comment-1114</link>
		<dc:creator>Günter Landsberger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 16:11:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Auch das ist ja eine Art Albtraum: wenn es im Endspiel nicht gelingt, innerhalb der vorgeschriebenen Höchstzahl von 50 Zügen mit zwei Leichtfiguren und dem König den Sieg zu erzwingen!&quot;

Nehmen wir einmal an, in der Endphase eines Schachspiels seien auf der einen Seite nur der König und auf der anderen Seite immerhin noch der König, ein Läufer und ein Springer übriggeblieben. Ein kurzer Versuch mit nur diesen 4 Figuren auf dem Schachbrett zeigt eindeutig, dass es Mattstellungen in verschiedenen Varianten durchaus geben kann. Gemeinsam ist allen diesen Varianten nur, dass der Einzelkönig jeweils an den Rand gedrängt sein muss, möglichst dicht an die anderen 3 gegnerischen und gut gedeckten Figuren heran. Während der eine Spieler genau dies anstrebt, wird der andere alles tun, den König nicht in diese Randlage (mit dem Rücken gleichsam zur Wand stehend) kommen zu lassen. Wird das Eine oder Andere zwingend gelingen? Je nach Ausgangskonstellation dieser 4 Figuren wird dies leichter oder schwerer fallen. Außerdem muss höllisch aufgepasst werden; denn es gilt, die ständig lauernde Pattstellung zu vermeiden. Und: Hätte man nur den König und einen der Läufer - und einen der Springer nicht auch noch, käme man nie über das Patt oder das unter vernünftigen Schachpartnern wohl schnell einander zugebilligte Remis hinaus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Auch das ist ja eine Art Albtraum: wenn es im Endspiel nicht gelingt, innerhalb der vorgeschriebenen Höchstzahl von 50 Zügen mit zwei Leichtfiguren und dem König den Sieg zu erzwingen!&#8221;</p>
<p>Nehmen wir einmal an, in der Endphase eines Schachspiels seien auf der einen Seite nur der König und auf der anderen Seite immerhin noch der König, ein Läufer und ein Springer übriggeblieben. Ein kurzer Versuch mit nur diesen 4 Figuren auf dem Schachbrett zeigt eindeutig, dass es Mattstellungen in verschiedenen Varianten durchaus geben kann. Gemeinsam ist allen diesen Varianten nur, dass der Einzelkönig jeweils an den Rand gedrängt sein muss, möglichst dicht an die anderen 3 gegnerischen und gut gedeckten Figuren heran. Während der eine Spieler genau dies anstrebt, wird der andere alles tun, den König nicht in diese Randlage (mit dem Rücken gleichsam zur Wand stehend) kommen zu lassen. Wird das Eine oder Andere zwingend gelingen? Je nach Ausgangskonstellation dieser 4 Figuren wird dies leichter oder schwerer fallen. Außerdem muss höllisch aufgepasst werden; denn es gilt, die ständig lauernde Pattstellung zu vermeiden. Und: Hätte man nur den König und einen der Läufer &#8211; und einen der Springer nicht auch noch, käme man nie über das Patt oder das unter vernünftigen Schachpartnern wohl schnell einander zugebilligte Remis hinaus.</p>
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		<title>Von: Matta Schimanski</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/01/19/montag-19-januar-2009-was-nun/comment-page-1/#comment-1092</link>
		<dc:creator>Matta Schimanski</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 17:48:55 +0000</pubDate>
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		<description>Den Schwedentrunk, der auch mich in der Vorstellung seiner schier unfassbaren Ekelig- und Grausamkeit faszinierte, lernte ich bei der Lektüre des &quot;Simplizissimus&quot; kennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Schwedentrunk, der auch mich in der Vorstellung seiner schier unfassbaren Ekelig- und Grausamkeit faszinierte, lernte ich bei der Lektüre des &#8220;Simplizissimus&#8221; kennen.</p>
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		<title>Von: Günter Landsberger</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2009/01/19/montag-19-januar-2009-was-nun/comment-page-1/#comment-1091</link>
		<dc:creator>Günter Landsberger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 17:37:45 +0000</pubDate>
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		<description>Edgar Allan Poe zu Ehren habe ich mir heute von &lt;a href=&quot;http://schall-und-wahn.de/hoerbuecher_data2772.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Richard Münch&lt;/a&gt; den &quot;Untergang des Hauses Usher&quot; vorlesen lassen. Die allererste Bekanntschaft mit Poe hatte ich nämlich tatsächlich akustisch, in der Schule. Unser erster Deutschlehrer, Karl Mihm, las uns da den &quot;Doppelmord in der Rue Morgue&quot; und andere Geschichten von Poe vor (den &quot;Mahlstrom&quot;, den &quot;Goldkäfer&quot; und &quot;Grube und Pendel&quot;).  Ich war damals zwölf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Edgar Allan Poe zu Ehren habe ich mir heute von <a href="http://schall-und-wahn.de/hoerbuecher_data2772.htm" rel="nofollow">Richard Münch</a> den &#8220;Untergang des Hauses Usher&#8221; vorlesen lassen. Die allererste Bekanntschaft mit Poe hatte ich nämlich tatsächlich akustisch, in der Schule. Unser erster Deutschlehrer, Karl Mihm, las uns da den &#8220;Doppelmord in der Rue Morgue&#8221; und andere Geschichten von Poe vor (den &#8220;Mahlstrom&#8221;, den &#8220;Goldkäfer&#8221; und &#8220;Grube und Pendel&#8221;).  Ich war damals zwölf.</p>
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