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	<title>Kommentare zu: Donnerstag, 22. Mai 2008: Gizeh I</title>
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	<description>Kleine Schritte weg von der Mitte.</description>
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		<title>Von: Revierflaneur &#187; Blog Archiv &#187; Sonntag, 1. Juni 2008: Gizeh VI</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2008/05/22/donnerstag-22-mai-2008-gizeh/comment-page-1/#comment-412</link>
		<dc:creator>Revierflaneur &#187; Blog Archiv &#187; Sonntag, 1. Juni 2008: Gizeh VI</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 17:43:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Linie um ein paar relativ neue Kritzeleien im alten Ägypten und den Niederschlag, den sie bei Gerard de Nérval, Gustave Flaubert und Victor Hugo (und vielleicht auch bei Vladimir Nabokov) gefunden haben, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Linie um ein paar relativ neue Kritzeleien im alten Ägypten und den Niederschlag, den sie bei Gerard de Nérval, Gustave Flaubert und Victor Hugo (und vielleicht auch bei Vladimir Nabokov) gefunden haben, [...]</p>
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		<title>Von: Revierflaneur &#187; Blog Archiv &#187; Sonntag, 25. Mai 2008: Gizeh IV</title>
		<link>http://www.revierflaneur.de/2008/05/22/donnerstag-22-mai-2008-gizeh/comment-page-1/#comment-375</link>
		<dc:creator>Revierflaneur &#187; Blog Archiv &#187; Sonntag, 25. Mai 2008: Gizeh IV</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2008 16:51:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Braithwaite fährt fort: „Ein Moment perfekt ins Ziel gelenkter Ironie. Und ein modernistischer Moment: Wie hier das Alltägliche ins Erhabene hineinpfuscht, ist doch die Art von Wechselspiel, die wir als typisch für unser abgebrühtes, nicht übers Ohr zu hauendes Zeitalter beanspruchen. Wir danken Flaubert, daß er das aufgegriffen hat; die Ironie existierte gewissermaßen erst dann, als er sie wahrnahm. Andere Besucher hätten in der Geschäftskarte vielleicht nur ein Stück Abfall gesehen – sie hätte jahrelang dort bleiben können, die Stecknadeln wären langsam vor sich hin gerostet; aber Flaubert verlieh ihr eine Funktion.“ (Ebd., S. 97 f.) – In einem Punkt irren Braithwaite resp. Barnes. Es gab zuvor mindestens einen „anderen Besucher“, sensibel genug für die Empfindung, dass an diesem erhabenen Ort Werbung für Bohnerwachs und fürs Bohnern zu treiben einem Akt kaum noch zu überbietender Profanierung gleichkommt. Sein Name: Gérard de Nerval. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Braithwaite fährt fort: „Ein Moment perfekt ins Ziel gelenkter Ironie. Und ein modernistischer Moment: Wie hier das Alltägliche ins Erhabene hineinpfuscht, ist doch die Art von Wechselspiel, die wir als typisch für unser abgebrühtes, nicht übers Ohr zu hauendes Zeitalter beanspruchen. Wir danken Flaubert, daß er das aufgegriffen hat; die Ironie existierte gewissermaßen erst dann, als er sie wahrnahm. Andere Besucher hätten in der Geschäftskarte vielleicht nur ein Stück Abfall gesehen – sie hätte jahrelang dort bleiben können, die Stecknadeln wären langsam vor sich hin gerostet; aber Flaubert verlieh ihr eine Funktion.“ (Ebd., S. 97 f.) – In einem Punkt irren Braithwaite resp. Barnes. Es gab zuvor mindestens einen „anderen Besucher“, sensibel genug für die Empfindung, dass an diesem erhabenen Ort Werbung für Bohnerwachs und fürs Bohnern zu treiben einem Akt kaum noch zu überbietender Profanierung gleichkommt. Sein Name: Gérard de Nerval. [...]</p>
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		<title>Von: Günter Landsberger</title>
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		<dc:creator>Günter Landsberger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 16:55:59 +0000</pubDate>
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		<description>Nerval war auch einer der ersten im Ausland, der produktiv auf Jean Pauls &quot;Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott mehr sei&quot; reagierte. Er schuf den Sonettenzyklus &quot;Les Chimeres&quot; (mit accent grave!), der sich etwa zur Hälfte anteilig damit beschäftigt. Sein letztes Werk &quot;Aurelia&quot; (ein E.T.A. Hoffmannscher Name) fand seinerzeit zweisprachig Eingang in die Exempla Classica - TB-Reihe der Fischer Bücherei. &quot;Der Traum ist ein zweites Leben.&quot;, heißt der erste Satz. Von der &quot;elfenbeinernen Pforte&quot;, durch die man im Traum hindurchgehe,  ist da auch gleich die Rede.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nerval war auch einer der ersten im Ausland, der produktiv auf Jean Pauls &#8220;Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott mehr sei&#8221; reagierte. Er schuf den Sonettenzyklus &#8220;Les Chimeres&#8221; (mit accent grave!), der sich etwa zur Hälfte anteilig damit beschäftigt. Sein letztes Werk &#8220;Aurelia&#8221; (ein E.T.A. Hoffmannscher Name) fand seinerzeit zweisprachig Eingang in die Exempla Classica &#8211; TB-Reihe der Fischer Bücherei. &#8220;Der Traum ist ein zweites Leben.&#8221;, heißt der erste Satz. Von der &#8220;elfenbeinernen Pforte&#8221;, durch die man im Traum hindurchgehe,  ist da auch gleich die Rede.</p>
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