Archiv für April 2008

Ecce Dodo

Mittwoch, 23. April 2008

dodo

Die verstoßenen Außenseiter waren mir schon immer sympathischer als die erfolgreichen Durchschnittsmenschen, die hungrigen Bohemiens standen mir jederzeit näher als die satten Spießer, die eingesperrten Verrückten schienen mir jedenfalls lebendiger als die frei herumlaufenden Geistgesunden, der exaltierte Veitstanz weckte weit eher meine Zuneigung als die ruhige Abfahrt auf dem Mainstream.

Lieber wollte ich ein seltener Vogel sein, als ein häufiger Biedermann, der seinen im Käfig ratlos hin und her hüpfenden Wellensittich füttert.

Eher als der großartige Geheimrat Goethe war mir sein mickriger Adlatus Eckermann eine merkwürdige, bemerkenswerte Erscheinung: ein Vogelnarr erster Güte. Durch dessen sehr verschiedene, von der Nachwelt verkannte Augen war sein saturierter Herr und Meister vielleicht nur ein Vogel neben anderen, ein schräger unbedingt, wenngleich mit weiten Schwingen versehen, ein überaus gesprächiges Federvieh zwar.

Was sich in dieser verkommenen Menschenwelt zu Lebzeiten als Genie aufplustert und posthum zum Klassiker mausert, kann ja bloß minderen Wertes sein sub specie aeternitatis.

Vielleicht hat das edelste Wesen, das je auf dieser Erde gelebt hat, die wahre Krönung der Schöpfung, längst schon das Zeitliche gesegnet. Vielleicht leben wir, diese durch nichts als ihre massenhafte Verbreitung ausgezeichnete Art, bloß noch für ein knappes Weilchen als epidemische Seuche in der Nach-Dodo-Ära. Dann möchte ich in diesem endzeitlichen Geflügelschwarm jedenfalls lieber eine übersehene Dronte sein als ein erhabener Wappenadler.


Auslöschung

Dienstag, 22. April 2008

Hillary Clinton, mit dem Rücken zur Wand vor der vielleicht entscheidenden Vorwahl in Pennsylvania, zieht auf den letzten Drücker alle Register.

Sollte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad seine Drohung vom 14. April 2006 wahr machen, das zionistische Regime und den Staat Israel von der Landkarte auszuradieren, dann würde sie als Präsidentin der USA rücksichtslos Gleiches mit Gleichem vergelten und Iran ebenfalls auslöschen.

Der Papst ist mittlerweile von seinem USA-Besuch in den Vatikan zurückgekehrt.

Das wäre doch mal eine Pointe der Menschheitsgeschichte. Ausgerechnet die erste Frau an der Spitze der letzten Weltmacht drückt den roten Knopf und reißt damit alle Welt und alle Macht in den Abgrund.

Was würde bloß unsere brave Bertha von Suttner dazu sagen?

Otto N. (I)

Dienstag, 22. April 2008

Ich gehöre nicht zu jenen 7,3 % der Bevölkerung dieses Landes, die regelmäßig den Spiegel lesen. Zu der Woche für Woche verkauften Auflage des Magazins von einer Million trage ich nur sehr sporadisch bei, vielleicht ein- bis zweimal pro Jahr. Heute war’s wieder mal an der Zeit, die dafür fälligen 3,50 € auf den Zahlteller des Kiosks meines Vertrauens zu legen. SPON hatte mich in Versuchung geführt, mit der Anpreisung des aktuellen Titelthemas: „Wie ticken die Deutschen? – Warum wir so sind, wie wir sind“.

„Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller,“ so hieß es dort, „sie sind erforscht, denn um sie dreht sich alles in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Ihr Massengeschmack bestimmt, was produziert wird, wer im Kanzleramt sitzt, worüber man einschläft, abends vor dem ZDF. Alles zielt auf die Mitte, Angela Merkel und die Medien, wer vollkommen normal ist, ist der heimliche König Deutschlands, Otto, der Mittlere.“ Auch mich, den Exzentriker, der nichts zu verkaufen hat und von niemandem gewählt werden will, interessiert diese Mitte, nämlich insofern, als ich mich in kleinen Schritten immer weiter von eben diesem Epizentrum der Durchschnittlichkeit wegzubewegen trachte. Es kann ja nicht schaden zu wissen, so dachte ich, welche „Einstellungen und Haltungen“ die Spiegel-Demoskopen „in zwei Umfragewellen“ zweitausend auskunftwilligen Deutschen abgelauscht haben, damit ich noch etwas klarer erkenne, was ich unter keinen Umständen sein bzw. werden will: ein typischer Deutscher.

Nun liegt der Spiegel also vor mir und ich verfolge anhand stellenweise eher unübersichtlicher Schaubilder den typischen Alltag von Otto N. und Lieschen M. Jeder Tag beginnt für die beiden um 6:23 Uhr und endet um 22:47 Uhr, ein Tag zwischen Aufstehen und Zu-Bett-Gehen. Dem Begleittext der zwölf Spiegel-Redakteure entnehme ich zudem, dass der deutsche Mensch im Mittel exakt 15 Minuten benötigt, bis er eingeschlafen ist. Ob er morgens schon vor dem Sprung aus dem Bett aus seiner bevorzugten Seitenlage (69 %) ein Weilchen wach war, über seine Träume nachdachte, den bevorstehenden Tag Revue passieren ließ, das verschweigt die Studie ebenso wie die häufigsten Inhalte seiner Träume. Da aber nach eigener Einschätzung 81,5 % der Befragten „sehr gut“ oder doch „ziemlich gut“ schlafen, darf man auf einen traumlosen oder doch mindestens albtraumlosen Schlaf schließen, und auf ein Traumleben, das keine Spuren im Wachleben des Durchschnittsdeutschen hinterlässt. Ein paar Minuten mehr oder weniger machen ja übrigens den Kohl nicht fett. Und so unterstelle ich mal, dass Otto N. in seiner stabilen Seitenlage zwischen 23.02 Uhr und 6:23 Uhr ohne Bewusstsein ist. Nach meiner Rechnung entspricht dies einem knappen Drittel des 24-Stunden-Tages – und damit einem Drittel der Lebenserwartung heute lebender Frauen und Männer, die gegenwärtig 82,1 bzw. 76,6 Jahre beträgt. Im Durchschnitt verpennen also die Deutschen täglich sieben Stunden und 21 Minuten ihrer Lebenszeit, ganze 27,3 bzw. 25,5 Jahre ihres einmaligen, unwiederholbaren, endlichen Lebens. Wie schrecklich!

Erleichtert nehme ich zur Kenntnis, dass ich mit diesem Phantombild in keinem Detail übereinstimme. Zwar kann ich bedauerlicherweise im Unterschied zu Émile M. Cioran auf den Nachtschlaf nicht ganz verzichten, aber auf napoleonische vier Stunden vermag ich die unverschämten Forderungen der Götter Hypnos und Morpheus doch herabzudrücken, wenngleich nicht immer, so doch mit zunehmendem Alter immer öfter. Zudem gehöre ich zu den nur 18,5 %, die „nicht gut“ schlafen. Im Gegenteil ist mein Schlaf unruhig, ich wälze mich im Bett herum, meine häufigen Albträume stillen meinen Bedarf an Horrorfilmen zur Genüge (wodurch ich in meiner wachen Zeit wiederum Zeit spare). Das Wort vom „Schlaf der Gerechten“ ist mir nie eingegangen und ich habe immer schon gemutmaßt, dass es ursprünglich „Schlaf der Selbstgerechten“ hieß. So schlafe ich also, wenn ich endlich eingeschlafen bin, „sehr schlecht“. Leider unterschlägt der Spiegel den Prozentanteil jener, die wie ich dieser schlafgestörten Randgruppe zugehören.

Schon nach dieser Stichprobe, zum Schlafverhalten meines Widerparts, des „Musterdeutschen“ – so wird Otto N. tatsächlich in der Titelgeschichte des Spiegel auch einmal genannt – ist evident: Diese 3,50 € haben sich rentiert. Der Erkenntniswert eines solchen Vergleichs zwischen mir und ihm, auch der Lustgewinn für mich, den selbstbewussten Outsider, waren den Einsatz jetzt schon wert. „Jeder Mensch,“ so der Spiegel, „befragt sich nach der eigenen Nähe, dem eigenen Abstand zum ,Normalen‘. Jeder will dabei besonders sein, individuell erkennbar, originell, und jeder bewegt sich dabei doch viel öfter, als er ahnt, in der großen Karawane namens Durchschnitt. Und selbst der größte Individualist, der glaubt, ein Unikum zu sein, misst sein Lebensglück im Abstand zu ihm, dem Menschen, der das Maß der Mitte ist.“ Den nächsten Spiegel kaufe ich frühestens in 26 Wochen. Bis dahin werde ich regelmäßig montags, unter der Headline „Otto N.“, von der ganz individuellen, originellen, exzentrischen Auswertung dieser „Mittelmaßstudie“ zehren können. Nur 13 €-Cent als Vorabinvestition für jeden dieser Blog-Beiträge – da kann ich doch wahrlich nicht meckern! – Danke, Spiegel!

[Fortsetzung Otto N. (II).]

Verletzung

Sonntag, 20. April 2008

Das wäre also auch überstanden: der Papst-Besuch in den USA. Wenn man sich dafür interessierte, was Ratzinger denn nun wortwörtlich gesagt hat vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen, beim viel beschworenen Höhepunkt seines ersten Auftritts im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, dann musste man schon zur New York Times greifen, per Mausklick. Andernorts fand man bloß mickerige Inhaltszusammenfassungen.

Und selbst die „alte Tante“ NYT (Uwe Johnson) machte es dem Aufklärungswilligen nicht eben leicht. Sie brachte den kompletten Redetext zwar per Videostream auf den Bildschirm, aber das nebenher laufende Manuskript der englischen Übersetzung musste ich mir schon mühsam Wort für Wort abschreiben. Benedikt XVI. setzte seine programmatische UN-Rede portionsweise gleich zweisprachig in Szene und bewies damit seine Vielsprachigkeit medienwirksam in Französisch und Englisch.

Mich beschäftigt hier allein ein einziger Satz des Papstes, als warnendes Wort zum wissenschaftlichen Fortschritt gemeint. „Notwithstanding the enormous benefits that humanity can gain, some instances of this represent a clear violation of the order of creation, to the point where not only is the character of life contradicted, but the human person and the familiy are robbed of their natural identity.“ (So die Übersetzung der NYT aus dem französischen Original; kursive Hervorhebung von mir.)

Wir haben es also nach den Worten des Papstes in einigen Fällen wissenschaftlicher Forschung – Benedikt XVI. spielt damit auf die embryonale Stammzellenforschung an – mit einer „eindeutigen Verletzung der Schöpfungsordnung“ zu tun? Da tritt also ein Homo sapiens, als Stellvertreter Christi auf Erden, mithin als Repräsentant einer der herrschenden Weltreligionen, vor den höchsten weltlichen Rat dieser missglückten Art, mit einer solchen mickerigen Sorge?

Ach, lass Dir doch von einem jugendfrischen, klarsichtigen und respektlosen Revierflaneur sagen, wie es sich tatsächlich verhält, lieber Joseph Ratzinger: Wir Menschen, einerlei ob religiös oder nicht, ob Muslime, Christen, Buddhisten, Juden, Hinduisten oder Atheisten, sind allesamt, wie wir (noch) da sind, „eine eindeutige Verletzung der Schöpfungsordnung“. Und wenn Du das immer noch nicht begriffen hast, dann kann Dir kein Gott mehr helfen.

Kommentare

Sonntag, 20. April 2008

Was ich an meinem Weblog und an Blogs ganz allgemein so reizvoll finde: Erstens die Leichtigkeit und Geschwindigkeit, mit der ich in wenigen Stunden einen Text taufrisch vom Schreibtisch weg veröffentlichen, ihm zu einer wenigstens potenziellen Weltöffentlichkeit verhelfen kann. Zweitens die theoretisch unbegrenzte Dauerhaftigkeit seiner Präsenz im Web, auch wenn ich damit das Risiko eingehe, dass noch in fernster Zukunft meine öffentlichen Meinungsäußerungen privatim gegen mich verwendet werden könnten. Drittens die Möglichkeit nachträglicher Korrektur, wobei mein Berufsethos als Schreibender mich dazu verpflichtet, ausschließlich formale Fehler zu korrigieren und ich inhaltliche Änderungen selbst dann nicht vornehme, wenn sich meine Meinung in der Sache geändert hat oder ich gar einsehen muss, unbedacht peinlichen Nonsens abgesondert zu haben. Viertens die bequeme Verweistechnik, das Verlinken auf andere Inhalte im Netz, mit deren Hilfe ich meine Quellen ohne lästige Fußnoten und Literaturangaben offenlegen und zu weiterführender Lektüre anregen kann.

Fünftens schließlich, und das ist vielleicht die revolutionärste und folgenreichste Besonderheit des neuen Mediums: der „direkte Draht“ zum Leser, durch das zeitlich und räumlich unbegrenzte Kommunikationsfeld der Kommentare. Ich bekenne mich ausdrücklich zu jener Blogger-Fraktion, die ein „Netztagebuch“ nicht als echtes Weblog anerkennt, bei dem die Kommentarfunktion von vornherein unterdrückt wird.

Schon im ersten Massenkommunikationsmittel der Menschheitsgeschichte, in der Zeitung, fristete die Antwortmöglichkeit der Rezipienten traditionell, und fristet erst recht in der Gegenwart ein eher kümmerliches Schattendasein; nämlich in den Leserbriefspalten. Beim dominierenden Massenmedium des vorigen Jahrhunderts, dem Fernsehen, konnte von offener Kommunikation zwischen Sender und Empfänger schon gar nicht mehr die Rede sein. Übergangslos wurden aus den gehorsamen Befehlsempfängern der faschistischen Diktatur die passiven TV-Konsumenten der konsumistischen Demokratie.

Mit dem Aufkommen der Weblogs vor wenigen Jahren und ihrer weltweiten Verbreitung hat nun ein hohes Ideal der demokratischen Aufklärung eine unerwartete Chance auf seine späte Verwirklichung erhalten: das Ideal eines öffentlichen Dialogs freier Bürger; des von nahezu keiner Zensur und nur geringen ökonomischen Barrieren begrenzten Rechts auf unmittelbaren Meinungsaustausch.

Angesichts der hoffnungsvollen Aussicht, dass durch eine bloße technische Innovation im Internet das von Michel Foucault beschriebene diskursive Konzept der Parrhesia vielleicht doch noch eine Zukunft hat, erscheinen mir alle Risiken und Nebenwirkungen, die das Instrument Weblog mit Kommentaroption nach sich zieht, wie Schönheitsflecken in einem liebreizenden Antlitz. Dass mich Kommentare zu meinen Blogbeiträgen gelegentlich nerven, zumal wenn sie in Richtungen gehen, die weit von dem von mir angeschlagenen Thema wegführen, das nehme ich gern in Kauf, auch wenn ich mich als Kommentator in eigener Sache darüber beklage. Schließlich behält ja auch der „Quertreiber“ das Recht, meine vielleicht kleinliche oder gar selbstverliebte, an meinen Themenvorgaben „klebende“ Klage öffentlich zu monieren – und dem stillen Leser, der auf jeden Kommentar verzichtet, bleibt es unbenommen, sich in aller Stille seine persönliche Meinung zu bilden.

Druckfehlerfrei?

Freitag, 18. April 2008

Ich bin, seit ich lesen kann, auf der Suche nach dem druckfehlerfreien Buch. Bisher habe ich noch keins gefunden. Vielleicht kann ich nach vier Jahrzehnten Großfahndung jetzt endlich einen Erfolg vermelden.

Ich lese nämlich gerade Eine Art Verrat von Karl Heinz Bittel. Der Autor des Romans über das schwierige Verhältnis von Thomas und Klaus Mann war nämlich lange Jahre hauptberuflich Lektor und gar im Knaus-Verlag Betreuer des für seine Pingeligkeit bekannten Walter Kempowski. Wenn ein solchermaßen geprüfter Fachmann für Richtigkeit sein eigenes Buch lektoriert, dann besteht doch vielleicht beste Aussicht auf ein makelloses Gelingen – zumindest was die Vermeidung von Dreckfuhlern angeht.

Andererseits weiß ich aus eigener, leidvoller Erfahrung, dass man gerade für die Fehler, die man selbst macht – und übrigens nicht nur in Texten – oft mit einer Blindheit geschlagen ist, die zum Himmel schreit. Vermutlich weiß das auch Bittel und hat darum sein Buch bewusst nicht selbst lektoriert. Und richtig, das Impressum weist einen „Bernd Henninger, Heidelberg“ als Lektor aus. Der hat sich seine Sporen immerhin im seriösen Verlag Lambert Schneider verdient, keine schlechte Adresse. (In der dort erschienenen Ausgabe des Alten Testaments, übersetzt von Martin Buber und Franz Rosenzweig, konnte ich jedenfalls nur sehr wenige Druckfehler entdecken.)

In Bittels Roman, den ich jetzt etwa zu einem Drittel gelesen habe, ist mir bisher tatsächlich noch kein einziger Schnitzer aufgefallen. Die Spannung steigt von Seite zu Seite. Ich kann mich paradoxerweise schon gar nicht mehr auf den Inhalt konzentrieren; denn meist ist’s ja gerade umgekehrt und meine Konzentration leidet unter der prallen Fülle der Fehler. Und hier fehlen sie mir.

Kann der Mensch denn nie zufrieden sein?

Fünf Temperamente

Donnerstag, 17. April 2008

Ich bin Choleriker, hauptsächlich. Rege mich über Kleinigkeiten auf wie ein Rohrspatz. Was ist denn eigentlich genau ein „Rohrspatz“? Ich könnte mich tierisch darüber aufregen, dass ich das nicht weiß. Ich könnte jetzt googeln oder bei Wikipedia nachschauen. Aber ich platze jetzt lieber vor Wut, dass ich das nötig habe. Das Platzen habe ich nötig.

Ich bin Phlegmatiker insofern, als ich den Arsch nicht hochkriege, wenn es darum geht, meine Steuererklärung für 2007 vorzubereiten. Diese Beschäftigungstherapie für langweilende, gelangweilte Schrapphälse ist mir so wesensfremd wie der Balzgesang des Zeisigs. Und wird es wohl immer bleiben. Ruhe sanft, lieber Geldsack.

Ich bin Sanguiniker spätestens nach dem zweiten Frühstück. Hans-guck-in-die-Luft und Hans-im-Glück. Der Graben, in den ich falle, birgt zwar keinen verlorenen Goldklumpen, aber doch immerhin die Erfahrung, an seinen steilen Wänden wieder den Aufstieg ans Licht schaffen zu können. Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.

Ich bin Melancholiker.

Der Rest ist Schweigen.